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Dresden 2004

»GeDenken«

 

»GeDenken«

13. Februar 2004, Altmarkt Dresden

Intention

Seit mehreren Jahren organisieren mehrere Dresdner Gruppen, Vereine und Institutionen am 13. Februar, dem Jahrestag der Luftangriffe auf unsere Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges, eine Veranstaltung auf dem Dresdner Altmarkt – überschrieben mit: »GeDenken«.

Die Initiatoren – ein breites Bündnis engagierter Dresdner, u.a. aus christlichen Gruppen und Einrichtungen, aus Friedensinitiativen, Gewerkschaften und Sozialverbänden, aus Jugend­vertretungen und Zeitzeugen­gruppen – möchten die Erinnerung an das Leid unserer Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges mit einem aktiven Eintreten für Frieden und Versöhnung verbinden.

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Dresdner Schüler überbrachten Botschaften von Betroffenen aus aller Welt

Betroffene von Krieg und Gewalt haben aus Anlass dieser Veranstaltung persönliche Botschaften an die Versammelten formuliert. Eine Gruppe Dresdner Schüler überbrachte einige dieser Botschaften aus mehreren Ländern:

Botschaft von Nora Lang, Dresden

Botschaft von Luis Iriondo, Gernika / Spanien

Botschaft von David Potorti, Cary / North Carolina, USA

Botschaft von Aaron Barnea, Holon / Israel

Botschaft von Dr. Adel Misk, Palästina

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Israelischer Friedenspreisträger spach über palästinensisch-israelische Verständigung

Dr. Reuven Moskovitz aus Jerusalem, Holocaust-Überlebender und Träger des Aachener Friedenspreises, sprach über die israelische Friedensbewegung und das Engagement für eine palästinensisch-israelische Verständigung.

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Oberbürgermeister Roßberg:
»Nie vergessen, mahnen und wachsam sein!«

In seiner Rede wies der Dresdner Oberbürgermeister vor allem auf den Friedenswillen der Dresdner hin, der seine Kraft auch aus der Erinnerung an die Zerstörung der Stadt bezieht. Fernes Leid wird vor dem Hintergrund eigener Erfahrung verstehbar. So ist das Gedenken mit Erinnern und Engagieren gleichermaßen verbunden.

Rede Oberbürgermeister Ingolf Roßberg

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Abbildung

13. Februar 2004,
ca. 18 Uhr.

Aus hunderten Leuchten wird ein Lichtkeil errichtet, der in den Altmarkt stößt.

Die Lichtfläche markiert den historischen Ort – in der Form verletzend, in der weichen Anmutung des Lichts versöhnend.

Veranstalter

AFROPA

amnesty international/Gruppe Dresden

AG Geschichte des Bertolt-Brecht-Gymnasiums

DGB Dresden

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Interessengemeinschaft »13. Februar 1945«

pax christi/Gruppe Dresden

Ökumenisches Informationszentrum

Stadtschülerrat

ver.di JUGEND

Volkssolidarität

Material

Pressemitteilung 30.1.2004 (PDF)

Plakat (PDF)
Handzettel (PDF)

Pressegespräch

9. Februar 2004, 19 Uhr, Ökumenisches Informationszentrum, Kreuzstr. 7 / 4. Etage