Dresdner Schüler haben sich
in einer zweitägigen Geschichtswerkstatt am Bertolt-Brecht-Gymnasium
mit der Erinnerung an die Zerstörung ihrer Stadt im Februar
1945 auseinandergesetzt.
In mehreren Projektgruppen ist die fast 60-jährige Geschichte
des Umgangs mit dem 13. Februar betrachtet und diskutiert worden:
Woran erinnern wir am 13. Februar? Ist diese Erinnerung noch nötig?
Warum erinnern wir uns?
Ausgangspunkt des gemeinsamen Nachdenkens waren Textpassagen aus
dem »Rahmen für das Erinnern«: Mit unterschiedlichen
Mitteln – vom historischen Vortrag bis zur Arbeit im Tonstudio
– versuchten die Schüler und ihre Gäste, sich den
im Text angesprochenen Themen zu nähern. Dabei ging es um Inhalt
und Zugang gleichermaßen: Werden die Prämissen des »Rahmens
für das Erinnern« von den Teilnehmern der Werkstatt geteilt?
Welcher Zugang zur Erinnerung ist in diesem Sinne zeitgemäß
und produktiv?
Die Geschichtswerkstatt endete mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion,
in der die Projektgruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Eine knappe
Diskussion lieferte den Ausgangspunkt für weiteres Nachdenken.

Teilnehmer
Schüler der Klassenstufen 11 und 12 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums
und weiterer Dresdner Gymnasien
Frederick Taylor, Historiker und Schriftsteller (Großbritannien)
Dr. Juan Gutierrez, Philosoph, Gründer des Friedensforschungszentrums
Gernika (Spanien)
Katja Heiser, Theaterpädagogin
Nora Lang, Anita John. Überlebende der Zerstörung Dresdens
Sabine Lämmel, Katrin Reif, Uta Kreusel, Elke Straller. Lehrerinnen
am Bertolt-Brecht-Gymnasium
Juliane Dittrich, Matthias Neutzner. IG »13. Februar 1945«
e.V.
Oliver Reinhard, Journalist und Historiker. Moderation Podiumsdiskussion

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