Podiumsdiskussion 26.11.2004

   
       

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Dresden 2004

Geschichtswerkstatt

 

Geschichtswerkstatt
»Erinnern an den 13. Februar«

25./26. November 2004

Dresdner Schüler haben sich in einer zweitägigen Geschichtswerkstatt am Bertolt-Brecht-Gymnasium mit der Erinnerung an die Zerstörung ihrer Stadt im Februar 1945 auseinandergesetzt.

In mehreren Projektgruppen ist die fast 60-jährige Geschichte des Umgangs mit dem 13. Februar betrachtet und diskutiert worden: Woran erinnern wir am 13. Februar? Ist diese Erinnerung noch nötig? Warum erinnern wir uns?

Ausgangspunkt des gemeinsamen Nachdenkens waren Textpassagen aus dem »Rahmen für das Erinnern«: Mit unterschiedlichen Mitteln – vom historischen Vortrag bis zur Arbeit im Tonstudio – versuchten die Schüler und ihre Gäste, sich den im Text angesprochenen Themen zu nähern. Dabei ging es um Inhalt und Zugang gleichermaßen: Werden die Prämissen des »Rahmens für das Erinnern« von den Teilnehmern der Werkstatt geteilt? Welcher Zugang zur Erinnerung ist in diesem Sinne zeitgemäß und produktiv?

Die Geschichtswerkstatt endete mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion, in der die Projektgruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Eine knappe Diskussion lieferte den Ausgangspunkt für weiteres Nachdenken.

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Teilnehmer

Schüler der Klassenstufen 11 und 12 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und weiterer Dresdner Gymnasien

Frederick Taylor, Historiker und Schriftsteller (Großbritannien)

Dr. Juan Gutierrez, Philosoph, Gründer des Friedensforschungszentrums Gernika (Spanien)

Katja Heiser, Theaterpädagogin

Nora Lang, Anita John. Überlebende der Zerstörung Dresdens

Sabine Lämmel, Katrin Reif, Uta Kreusel, Elke Straller. Lehrerinnen am Bertolt-Brecht-Gymnasium

Juliane Dittrich, Matthias Neutzner. IG »13. Februar 1945« e.V.

Oliver Reinhard, Journalist und Historiker. Moderation Podiumsdiskussion

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Einführungsvorträge

Matthias Neutzner: Vom Umgang mit der Erinnerung

Frederick Taylor: Dresden in der kollektiven Erinnerung in Großbritannien

Juan Gutierrez: Der Horizont der Versöhnung in der Erinnerung an Krieg und Gewalt

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Verdrängen, Vergessen, Versöhnen, Verstehen

Projekt 1:

Erfahrungen der Zeitzeugen, Perspektiven auf den 13. Februar: Friedensengagement, Verantwortung und Zivilcourage – Berichte. Diskussion

Nora Lang, Frederick Taylor, Juan Gutierrez, Sabine Lämmel

Losungen für den 13. Februar 2045

Projekt 2:

Nutzung und Benutzung des 13. Februar. Relevanz für Gegenwart und Zukunft – Quellenarbeit. Diskussion. Rauminstallation

Matthias Neutzner, Katrin Reif

Zeitzeugen sind wir alle – Den 13. Februar erzählen

Projekt 3:

Zeitzeuge sein. Zeitzeugnisse weitergeben – Theaterprojekt

Katja Heiser, Juliane Dittrich

Peaceful Tomorrows

Projekt 4:

Friedensengagement aus Betroffenheit – Diskussion über die / telefonisches Gespräch mit der Gruppe »September 11th families for peaceful tomorrows« (USA)

Juan Gutierrez

Dresden Peace Mix

Projekt 5:

Krieg und Frieden als Thema der Erinnerung, der Auseinandersetzung und des Engagements – Musikprojekt

Frau Herzog, Herr Richter. Mitarbeiter des Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanals
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Impressionen

Juan Gutierrez

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Projektgruppe bei der Quellenarbeit

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Frederick Taylor

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Pausendiskussion: u.a. Katja Heiser, Juan Gutierrez, Frederick Taylor, Katrin Reif (v.l.)

 

 

Abbildung

Podiumsdiskussion zum Abschluß der Geschichtswerkstatt.

In der Aula des Bertolt-Brecht-Gymnasiums stellen die Projektteilnehmer ihre Ergebnisse vor.

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Zeitplan

25. November 2004
8 Uhr: Einführungsvorträge; ca. 11 Uhr: Beginn Werkstattarbeit

26. November 2004
14.30 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion