Aktionen 2004 bis 2010

   
       

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2004 – 2010

 

13. Februar 2010: Menschenkette für eine Stadt des Friedens, der Demokratie und der Menschrechte

Noch ist die Zahl nicht bestätigt, aber es müssen wohl mehr als 15.000 Menschen gewesen sein, die am 65. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden eine Menschenkette um das gesamte historische Stadtzentrum bildeten. Sie waren einem gemeinsamen Aufruf vieler Dresdner Gruppen und Institutionen gefolgt – darunter auch Stadtverwaltung, demokratische Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und viele Initiativen der Bürgerschaft. Die Menschenkette entlang der ehemaligen Stadtmauern sollte die Stadt symbolisch vor rechtsextremen Geschichtsfälschern schützen. Sie machte deutlich, worauf sich das Erinnern in Dresden richtet: Auf eine Stadt des Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte.

Gemeinsamer Aufruf zur Menschenkette (PDF)

Einer von drei Anmeldern der Menschenkette war Nora Lang, Mitglied unserer Gruppe. In einer Pressekonferenz begründete sie ihr Engagement:

Begründung Nora Lang, Pressekonferenz 13.1.2010 (PDF)

Impressionen

Auftaktkundgebung für die Menschenkette, 13. Februar 1945

Auftaktkundgebung zur Menschenkette vor der Goldenen Pforte des Rathauses

Menschenkette 13. Februar 1945

Überlebende des 13. Februar 1945 reihen sich in die Menschenkette ein, die sich bereits über mehrere Kilometer Länge erstreckt. »Gedenkmarsch der Nazis: Nicht in unserem Namen!«, lautet ihr Transparent.

Widerstand gegen rechtsextremen Mißbrauch des Erinnerns

Im Laufe des Nachmittags gelang es vielen Tausend Gegendemonstranten, eine geplante rechtsextreme Demonstration zu verhindern. Während des Jahrestage fanden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt: Gedenkkonzerte, Friedensgottesdienste, Kunstaktionen und Kundegebungen.

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12. Februar 2010: »Lebenszeichen an Dresden« – Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Auch in diesem Jahr trafen sich etwa 200 Überlebende der Luftangriffe auf Dresden in der Dreikönigskirche, um gemeinsam mit Dresdnern jeden Alters – darunter Schülerinnen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums – an Krieg und Nationalsozialismus zu erinnern. Sie verbanden ihr Erinnern mit der Anteilnahme und Solidarität für die Leidtragenden von Krieg und Gewalt heute.

Rede Matthias Neutzner (PDF)

Pressemitteilung (PDF)

Impressionen

Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Vor der Veranstaltung im Kirchenraum der Dreikönigskirche

Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Lothar Liebelt begrüßt die Teilnehmer: Was bedeutet Erinnern für uns?

Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Schülerinnen des Dresdner Bertolt-Brecht-Gymnasiums führen durch das Programm.

Willi Franz spielt Bachs Tocatta und Fuge in D-Moll

Vor dem 1945 zerstörten Altar der Kirche stellen Schülerinnen einen Flickenteppich vor, der für die Angehörigen von spanischen Terroropfern bestimmt ist.

Intensive Gespräche nach der Veranstaltung

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US-Präsident Obama besucht Dresden: Ein Brief

Read the English version...

US-Präsident Barack Obama beginnt seinen Deutschland-Besuch im Juni 2009 in Dresden, reist weiter nach Buchenwald und schließlich an die alliierten Landungsstrände des Jahres 1944 in der Normandie. Die Reiseroute verbindet drei Symbolorte der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie scheint das Fundament des amerikanischen Engagements in Europa erkunden zu wollen. Wenn Obama zwischendurch verwundete amerikanische Soldaten des Irak-Krieges in Landstuhl besucht, so wird allerdings deutlich, dass sein Besuch nicht nur zurück blickt, sondern Geschichte mit dem Blick auf Gegenwart und Zukunft befragt.

Einmal mehr wird die Bedeutung Dresdens als geschichtlicher Symbolort erlebbar. Was der Kontrast Buchenwald – Dresden plakativ deutlich macht, ist auch im Symbol Dresden angelegt: Die Verantwortung für Völkermord und Krieg in deutschem Namen trifft auch unsere Stadt. Gleichzeitig macht Dresden exemplarisch die Folgen von militärischer Gewalt deutlich. Wir empfinden dies als doppelte Verantwortung, uns für Frieden, Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund haben wir einen offenen Brief an Barack Obama verfasst:

Sehr geehrter Herr Präsident Obama, wir heißen Sie in Dresden willkommen! ... Der Text des Briefes

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Veranstaltungen / Aktivitäten Februar 2009

Nachfolgend finden Sie Informationen über einige der Veranstaltungen, die unsere Gruppe verantwortet oder an denen wir aktiv beteiligt sind.

Anläßlich des Jahrestages der Zerstörung Dresdens finden in diesem Jahr mehr als 40 Veranstaltungen unterschiedlicher Akteure statt. Eine Übersicht finden Sie unter:

Veranstaltungsübersicht 13. Februar 2009

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12. Februar 2009
»Lebenszeichen an Dresden«. Viertes Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

13 Uhr: Altmarkt. Wir legen Blumen an der Erinnerungsstelle an den 13. Februar 1945 auf dem Dresdner Altmarkt nieder.

Ab 13.30 Uhr: Einlass (Dreikönigskirche, Eingang Hauptstraße)
Ab diesem Zeitpunkt halten wir in einem Nebenraum im Erdgeschoss der Kirche Kaffee und einen kleinen Imbiss für Sie bereit. Dort finden Sie auch während des gesamten Nachmittags Gelegenheit zum Sitzen und Unterhalten.

14 Uhr: Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945 in Dresden
(Dreikönigskirche, Großer Saal im "Haus der Kirche")
Mit Text und Musik möchten wir an den Februar 1945 in Dresden und an Krieg und Gewalt in unserer Gegenwart erinnern.

Den gesamten Nachmittag über, bis ca. 18 Uhr: Gelegenheit zum Gespräch untereinander bei Kaffee und Kuchen.

18 Uhr: Abendandacht in der Dresdner Frauenkirche
(Frauenkirche, Einlass ab 17.30 Uhr, Eingang A)

Einladung und Anmeldung (PDF)

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13. Februar 2009, 18 Uhr, Altmarkt:
»GeDenken«

Seit dem Jahr 2000 rufen mehrere Dresdner Gruppen anläßlich des Jahrestages der Zerstörung Dresdens zu einer Veranstaltung auf dem Dresdner Altmarkt auf. Unser Anliegen ist es, das Erinnern an Nationalsozialismus und Krieg mit einem aktiven Eintreten für Frieden und Menschenrechte zu verbinden.

In diesem Jahr werden sprechen: Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Nikolaikirche Leipzig. Christine Hoffmann, pax christi Deutschland. Nora Lang und Caroline Kügler, Dresden.

Handzettel (PDF)

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Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden. Ort 64: Wehlener Straße 13 (Johannisfriedhof)

13. Februar 2008, 15 Uhr

Das Kunstprojekt »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« kennzeichnet Orte, die beispielhaft an die Geschichte Dresdens in Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg erinnern. Jährlich wird in zeitlicher Nähe zum 13. Februar, dem Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden, ein weiterer Ort durch in den Boden eingelassene Edelstahlhülsen markiert.

Als 64. Ort erhält nun der Tolkewitzer Johannisfriedhof eine Markierung. Sie erinnert an die mehr als 3.700 dort bestatteten Toten der Luftangriffe auf Dresden – gleichzeitig aber auch an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt, die hier begraben wurden: Häftlinge aus den Dresdner KZ-Außenlagern, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, hingerichtete Inhaftierte des Dresdner Landgerichts.

Informationen zum Projekt

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14. Februar 2009. Gegen rechtsextremen Mißbrauch des Erinnerns:
Demonstration »GehDenken«

Unsere Gruppe unterstützt die Aktionen der Dresdner Bürgerschaft, den Mißbrauch des Erinnerns an den 13. Februar 1945 durch rechtsextreme Gruppen zu wehren.

Unser Erinnern richtet sich auf ein Engagement für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte. Darin hat ein Aufrechnen der Dresdner Katastrophe des Jahres 1945 gegen nationalsozialistische Verbrechen keinen Platz.

Informationen zu Gehdenken: www.geh-denken.de

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Erinnern in Europa: Das Projekt SISIE

Im Projekt SISIE arbeiten wir mit Gruppen in drei europäischen Ländern zusammen, die sich wie wir mit persönlich erlebter Geschichte auseinandersetzen. Im Mittelpunkt unseres Interesses steht die Frage, welche Rolle Erinnern und Erinnerungsorte für ein Engagement in Richtung Demokratie, Frieden und Versöhnung in Europa spielen können.

Informationen zum Projekt

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12. Februar 2007: »Lebenszeichen an Dresden«. Drittes Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Der nun schon fast traditionelle Titel des Treffens – »Lebenszeichen« – erinnert an das Erlebte, macht aber auch deutlich, dass die Überlebenden von Krieg und Gewalt Wichtiges für unsere heutige Welt mitzuteilen haben – eine Welt, in der immer noch Menschen durch Gewalt sterben, durch Rassismus unterdrückt werden und in anderer Weise ihrer Menschenrechte beraubt sind.

In Vorbereitung auf unser Treffen haben wir uns die Frage gestellt, welche Erfahrungen und Überzeugungen die Überlebenden des 13. Februar 1945 den jungen Dresdnern mit auf ihren Weg geben möchten. Und wir haben überlegt, welche Einsichten der Jungen für die Älteren wichtig sein können. So stellen wir in unserer Veranstaltung das Gespräch zwischen »Großeltern« und »Enkeln« in den Mittelpunkt. Mehrere Überlebende des 13. Februar 1945 und jüngere Dresdner haben sich auf dieses Gespräch eingelassen und werden in unserem Treffen ihre Gedanken mitteilen.

Erneut dürfen wir auch internationale Gäste in unserer Veranstaltung begrüßen: Freunde aus dem polnischen Wielun und dem spanischen Gernika. Und erneut werden wir exzellente musikalische Darbietungen im wunderbaren Kirchenraum der Dreikönigskirche erleben können.

Das Programm am 12. Februar 2007

11.15 bis 11.30 Uhr (Altmarkt, Südseite, an der Bodenmarkierung für die Toten des 13. Februar 1945)
Kurzes Gedenken im Zeichen der Weißen Rose

anschließend:
Orgelandacht in der Dresdner Frauenkirche

14.30 Uhr (Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, Kirchenraum im Erdgeschoß)
Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

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6. Februar 2007, 19 Uhr:
Buchpremiere »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«

Die Gruppe kunstplan, die Interessengemeinschaft »13. Februar 1945« e.V. und der DZA-Verlag Altenburg laden Sie herzlich zur Premiere des Buches »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« ein: Dienstag, 6. Februar 2007, 19 Uhr, Stadtmuseum Dresden. Um 19 Uhr wird zunächst vor dem Stadtmuseum Dresden, im Gehwegbereich der Wilsdruffer Straße auf der Gartenseite des Landhauses, das Mahndepot zu ORT 61 in den Boden eingelassen. Danach stellen wir im Museumscafé das Buch »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«, eine Dokumentation des gleichnamigen Kunstprojekts, vor.

Das Projekt

Die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 wurde rasch zum weltweit bekannten Symbol für militärische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und den Verlust von Kulturgütern. Das Kunstprojekt »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« sucht im Symbolhaften nach dem Konkreten und vor allem: nach dem Verborgenen. Es findet Einträge in die Erinnerung und das Bewusstsein der Stadt und ihrer Menschen: Gravuren des Krieges. 56 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden am 13. Februar 2001, dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens, an 56 Orten der Stadt Edelstahlhülsen mit etwa 6 cm Durchmesser in den Boden eingelassen.

Diese Mahndepots in Dresden markieren Orte des Erinnerns. Nach dem Einlassen bleiben allein die Verschlusskappen sichtbar, auf denen die Bezeichnung ORT und eine zugehörige Nummer eingraviert sind. In den Hülsen der Mahndepots eingeschlossen befinden sich jeweils ein Text der geschichtlichen Erzählung, die mit dem jeweiligen Ort verbunden ist, und eine aktuelle Fotografie. Seitdem ist jährlich ein weiteres Mahndepot hinzugefügt worden.

Weitere Informationen zum Projekt

 

Buchtitel

Das Buch

Das Buch dokumentiert alle bis zum Januar 2007 markierten Mahndepots. Dazu werden jeweils der im Mahndepot enthaltene Text, die zugehörige Fotografie sowie Jahr und Ort der Markierung wiedergegeben. Enthalten sind zudem Textbeiträge von Matthias Neutzner (»Dresden 1945«), Karl-Siegbert Rehberg (»Künstlerische Spurensuche als Geschichtsarbeit«) und Jens Herrmann (»Kunst von öffentlicher Relevanz«).

»Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«. Ein Kunstprojekt zu Dresdner Erinnerungsorten an Nationalsozialismus, Krieg und Zerstörung

Herausgegeben von Matthias Neutzner, Arend Zwicker und Jens Herrmann
DZA-Verlag Altenburg
156 Seiten, zweisprachig Deutsch / Englisch
ISBN 978-3-936300-32-1

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11. Februar 2006, 10:30 Uhr:
Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden. ORT60

Das Kunstprojekt »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« kennzeichnet Orte, die beispielhaft an die Geschichte Dresdens im Zweiten Weltkrieg erinnern. Jährlich wird in zeitlicher Nähe zum 13. Februar, dem Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden, ein weiterer Ort durch in den Boden eingelassene Edelstahlhülsen markiert. In den Hülsen eingeschlossen befinden sich kurze Texte zur Biografie des jeweiligen Ortes und aktuelle Fotografien.

Als 60. Ort erhält nun die Dresdner Herz-Jesu-Kirche, Borsbergstraße 15, ein Mahndepot. Es erinnert an die Dresdnerin Ursula Heidrich, die im November 1929 in dieser Kirche getauft wurde. Zwischen dem 13. und 19. Februar 1945 fiel das körperbehinderte Mädchen dem seit 1939 durch die Nationalsozialisten betriebenen systematischen Mord an Kranken und Behinderten zum Opfer.

Mit dem Mahndepot 60 erinnern die Gruppe kunstplan, die Interessengemeinschaft »13. Februar 1945"« e.V. und die Katholische Herz-Jesu-Gemeinde Dresden-Johannstadt an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Dresden.

Wenn die Überlebenden des 13. Februar 1945 und viele jüngere Dresdner vor dem 61. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden das Schicksal von Ursula Heidrich aufgreifen, so tun sie dies in dem Bewusstsein, dass zum Erinnern an das Leid der Zerstörung untrennbar auch das Erinnern an die Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus gehört. Der 13. Februar ist für uns ein Tag des Lernens und des Engagements für Frieden und Menschlichkeit.

Informationen zum Projekt

Dokumentation Ort 60

Pressemitteilung (PDF)

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11. Februar 2006: Aufruf zu einer »Meile der Demokratie«

Uns alle in dieser Stadt verbindet der »Rahmen für das Erinnern«, der den »13. Februar als Ausgangspunkt eines über den Tag hinausweisenden Lernens und Engagements für Frieden und Menschlichkeit« versteht.

Ganz in diesem Sinne erklären wir den 11. Februar 2006, an dem die Neonazis wieder marschieren wollen, zum »Tag der Demokratie«. Auf einer »Meile der Demokratie«, mit einem Filmmarathon für Demokratie und Menschenrechte, mit Konzerten, Friedensgebeten, Kundgebungen und Straßenaktionen werden wir feiern und demonstrieren,
wofür die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner und ihre Gäste und Freunde stehen – für ein Zusammenleben in Frieden und gegenseitiger Achtung auf der Grundlage der unveräußerlichen Menschenrechte!

Aufruf »Meile der Demokratie« (PDF)

Weitere Informationen: www.frieden-dresden.de

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12. Februar 2006: »Lebenszeichen an Dresden«. Zweites Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Wie im vergangenen Jahr zum ersten Mal werden sich auch am Vorabend des 61. Jahrestages Überlebende der Luftangriffe in der Dresdner Dreikönigskirche treffen, um gemeinsam zu erinnern und zu mahnen: »Nie wieder Krieg!«.

Fünfeinhalb Jahre vor dem Dresdner Feuersturm hatte mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begonnen. In den ersten Stunden dieses Krieges bombardierten deutsche Flugzeuge die polnische Kleinstadt Wielun und zerstörten sie in großen Teilen. Fünf Überlebende dieses Luftangriffes werden als Gäste der Dresdner an der Veranstaltung teilnehmen.

Das Treffen wird unter der Überschrift »Lebenszeichen an Dresden« Raum zum Erinnern und zur Begegnung geben. Gemeinsam mit den polnischen Gästen soll ein neuerliches Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt werden.

Pressemitteilung Programm (PDF)

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13. Februar 2005:
»GeDenken« auf dem Altmarkt

Am 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens fand zum fünften Mal die Veranstaltung „GeDenken“ auf dem Dresdner Altmarkt statt – ausgerichtet von mehreren Dresdner Gruppen und Organisationen. Das "GeDenken" verbindet das Zurück-Denken an das furchtbare Leid und das Nach-Denken über die Ursachen mit dem Vor-Denken für eine weltweite gewaltfreiere menschliche Gemeinschaft.

Die Landeshauptstadt Dresden hat auf Ihrem Plakat zum 13.Februar 2005 zwölf Städte benannt, die zu Symbolen von Gewalt gegen die Zivilbevölkerung geworden sind. Menschen aus diesen Städten überbrachten am Abend des 13. Februar 2005 persönliche Botschaften an Dresden:

Bagdad
Coventry
Guernica und Madrid
Hamburg

Dresden: Brigitte Rother
Dresden: Rudolf Eichner
Dresden: Oberbürgermeister Ingolf Roßberg

Hiroshima
Sudan
New York
Sarajevo
Wielun
Grosny

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»Lebenszeichen an Dresden« – Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

Am 12. Februar 2005 luden die Mitglieder unseres Vereins, die Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges in unserer Stadt sind, alle Überlebenden des 13. Februar 1945 zu einem Treffen ein. Wir gaben dem Tag die Überschrift »Lebenszeichen an Dresden«. Gemeinsam haben wir uns erinnert und gemeinsam mit unserer Stadt und den Dresdnern in die Zukunft geschaut.

Wir erinnern an die Zerstörung Dresdens, der so viele zerstörte Städte und getötete Menschen vorangegangen und gefolgt sind. Wir erinnern an das mühevolle Weiterleben, an Hoffnung und Wiederaufbau. Wir erinnern an das Geschenk von Versöhnung und friedlicher Gemeinschaft mit den ehemaligen Gegnern. Wir erinnern an unsere gemeinsame Überzeugung nach all dem Erlebten: »Nie wieder Krieg!«

Programm

Pressemitteilung Programm (PDF)

Pressemitteilung Möglichkeiten der Berichterstattung (PDF)

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Veranstaltungsreihe
»13. Februar – Erinnerung im Wandel«

In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Weiterdenken
in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben wir eine Vortragsreihe konzipiert, die sich mit dem Wandel der Erinnerung an die Zerstörung Dresdens beschäftigt.

Weitere Informationen: www.weiterdenken.de

Veranstaltungen im Vortragssaal des Residenzschlosses Dresden

25. Januar 2005, 19:00 Uhr
Zeugnisse der Zerstörung – Der 13. Februar 1945 im Spiegel der Literatur (Podiumsdiskussion. Kulturcafé von »Figaro. Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks«)

9. Februar 2005, 19:30 Uhr
Sechzigmal ein 13. Februar (Vortrag)

19. Februar 2005, 15:00 Uhr
Das zerstörte Dresden in Zeichnungen und graphischen Blättern Dresdner Künstler (Vortrag und Präsentation)

23. März 2005, 19:30 Uhr
Das Recht ein Opfer zu sein (Podiumsdiskussion)

20. April 2005, 19:30Uhr
Medien als Geschichtsschreiber (Podiumsdiskussion)

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Geschichtswerkstatt 25./26.11.2004

Schüler mehrerer Dresdner Gymnasien haben sich in einer zweitägigen Geschichtswerkstatt mit der Erinnerung an die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 auseinandergesetzt: Woran erinnern wir am 13. Februar? Ist diese Erinnerung noch nötig? Warum erinnern wir uns?

Den Teilnehmern standen prominente Fachleute zur Seite: An der Werkstatt nahmen neben Dresdner Zeitzeugen auch der Historiker Frederick Taylor (Großbritannien) und der Gründer des Friedensforschungszentrums Gernika (Spanien), Juan Gutierrez, teil.

Bericht und Fotografien...

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13. Februar 2004:
»GeDenken« auf dem Altmarkt

Seit einigen Jahren organisieren mehrere Dresdner Gruppen, Vereine und Institutionen am Jahrestag der Zerstörung Dresdens eine Veranstaltung auf dem Dresdner Altmarkt – überschrieben mit: »GeDenken«.

Am 13. Februar 2004 sprachen u.a. Dr. Rueven Moskovitz (Holocaust-Überlebender und Träger des Aachener Friedenspreises), Oberbürgermeister Ingolf Roßberg, Zeitzeugen und Dresdner Schüler.

Texte und Fotografien...

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»GeDenken« – Altmarkt, 19.30 Uhr

Informationen, Pressemitteilungen, Material zur Veranstaltung mehr...

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Übersicht Veranstaltungen 2004

Wie alljährlich sind auch im Februar 2004 zahlreiche Veranstaltungen geplant, die auf den Jahrestag der Zerstörung Dresdens Bezug nehmen.

Übersicht

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Aufruf:
Dresden gegen Rechts – Jetzt Gesicht zeigen!

Oberbürgermeister Ingolf Roßberg, viele Menschen, Gruppen und Institutionen unserer Stadt wehren sich gegen erneut geplante rechtsextreme Aufmärsche anläßlich des Jahrestages der Zerstörung Dresdens.

»Wir wollen«, so heißt es in einem Aufruf, »einen Tag der trauernden Erinnerung und der kritischen Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit, nicht einen Tag der Fackel tragenden Aktivisten und Mitläufer neuer Nazis. ... Gerade im Jahr der Kommunalwahl wollen wir ein Zeichen setzen, dass antidemokratische Strömungen, Antisemitismus und Rassismus in Dresden keine Chance haben – nicht zum 13. Februar, nicht zur Kommunalwahl und auch in Zukunft nicht!«

Demonstration: 14. Februar 2004, 11 Uhr, Kulturpalast Dresden

Aufruf (PDF)

www.dresden-gegen-rechts.de