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2004 – 2007
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12. Februar 2007: »Lebenszeichen an
Dresden«. Drittes Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945
Der nun schon fast traditionelle Titel des Treffens – »Lebenszeichen« – erinnert an das Erlebte, macht aber auch deutlich, dass die Überlebenden von Krieg und Gewalt Wichtiges für unsere heutige Welt mitzuteilen haben – eine Welt, in der immer noch Menschen durch Gewalt sterben, durch Rassismus unterdrückt werden und in anderer Weise ihrer Menschenrechte beraubt sind.
In Vorbereitung auf unser Treffen haben wir uns die Frage gestellt, welche Erfahrungen und Überzeugungen die Überlebenden des 13. Februar 1945 den jungen Dresdnern mit auf ihren Weg geben möchten. Und wir haben überlegt, welche Einsichten der Jungen für die Älteren wichtig sein können. So stellen wir in unserer Veranstaltung das Gespräch zwischen »Großeltern« und »Enkeln« in den Mittelpunkt. Mehrere Überlebende des 13. Februar 1945 und jüngere Dresdner haben sich auf dieses Gespräch eingelassen und werden in unserem Treffen ihre Gedanken mitteilen.
Erneut dürfen wir auch internationale Gäste in unserer Veranstaltung begrüßen: Freunde aus dem polnischen Wielun und dem spanischen Gernika. Und erneut werden wir exzellente musikalische Darbietungen im wunderbaren Kirchenraum der Dreikönigskirche erleben können.
Das Programm am 12. Februar 2007
11.15 bis 11.30 Uhr (Altmarkt, Südseite, an der Bodenmarkierung für die Toten des 13. Februar 1945)
Kurzes Gedenken im Zeichen der Weißen Rose
anschließend:
Orgelandacht in der Dresdner Frauenkirche
14.30 Uhr (Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, Kirchenraum im Erdgeschoß)
Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945

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6. Februar 2007, 19
Uhr:
Buchpremiere »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«
Die Gruppe kunstplan, die Interessengemeinschaft »13. Februar 1945« e.V. und der DZA-Verlag Altenburg laden Sie herzlich zur Premiere des Buches »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« ein: Dienstag, 6. Februar 2007, 19 Uhr, Stadtmuseum Dresden. Um 19 Uhr wird zunächst vor dem Stadtmuseum Dresden, im Gehwegbereich der Wilsdruffer Straße auf der Gartenseite des Landhauses, das Mahndepot zu ORT 61 in den Boden eingelassen. Danach stellen wir im Museumscafé das Buch »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«, eine Dokumentation des gleichnamigen Kunstprojekts, vor.
Das Projekt
Die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 wurde rasch zum weltweit bekannten Symbol für militärische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und den Verlust von Kulturgütern. Das Kunstprojekt »Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden« sucht im Symbolhaften nach dem Konkreten und vor allem: nach dem Verborgenen. Es findet Einträge in die Erinnerung und das Bewusstsein der Stadt und ihrer Menschen: Gravuren des Krieges. 56 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden am 13. Februar 2001, dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens, an 56 Orten der Stadt Edelstahlhülsen mit etwa 6 cm Durchmesser in den Boden eingelassen.
Diese Mahndepots in Dresden markieren Orte des Erinnerns. Nach dem Einlassen bleiben allein die Verschlusskappen sichtbar, auf denen die Bezeichnung ORT und eine zugehörige Nummer eingraviert sind. In den Hülsen der Mahndepots eingeschlossen befinden sich jeweils ein Text der geschichtlichen Erzählung, die mit dem jeweiligen Ort verbunden ist, und eine aktuelle Fotografie. Seitdem ist jährlich ein weiteres Mahndepot hinzugefügt worden.
Weitere Informationen
zum Projekt

Das Buch
Das Buch dokumentiert alle bis zum Januar 2007 markierten Mahndepots. Dazu werden jeweils der im Mahndepot enthaltene Text, die zugehörige Fotografie sowie Jahr und Ort der Markierung wiedergegeben. Enthalten sind zudem Textbeiträge von Matthias Neutzner (»Dresden 1945«), Karl-Siegbert Rehberg (»Künstlerische Spurensuche als Geschichtsarbeit«) und Jens Herrmann (»Kunst von öffentlicher Relevanz«).
»Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden«. Ein Kunstprojekt zu Dresdner Erinnerungsorten an Nationalsozialismus, Krieg und Zerstörung
Herausgegeben von Matthias Neutzner, Arend Zwicker und Jens Herrmann
DZA-Verlag Altenburg
156 Seiten, zweisprachig Deutsch / Englisch
ISBN 978-3-936300-32-1
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11. Februar 2006, 10:30
Uhr:
Gravuren des Krieges – Mahndepots in Dresden. ORT60
Das Kunstprojekt »Gravuren des Krieges – Mahndepots
in Dresden« kennzeichnet Orte, die beispielhaft an die Geschichte
Dresdens im Zweiten Weltkrieg erinnern. Jährlich wird in
zeitlicher Nähe zum 13. Februar, dem Jahrestag der Luftangriffe
auf Dresden, ein weiterer Ort durch in den Boden eingelassene
Edelstahlhülsen markiert. In den Hülsen eingeschlossen
befinden sich kurze Texte zur Biografie des jeweiligen Ortes und
aktuelle Fotografien.
Als 60. Ort erhält nun die Dresdner Herz-Jesu-Kirche, Borsbergstraße
15, ein Mahndepot. Es erinnert an die Dresdnerin Ursula Heidrich,
die im November 1929 in dieser Kirche getauft wurde. Zwischen
dem 13. und 19. Februar 1945 fiel das körperbehinderte Mädchen
dem seit 1939 durch die Nationalsozialisten betriebenen systematischen
Mord an Kranken und Behinderten zum Opfer.

Mit dem Mahndepot 60 erinnern die Gruppe kunstplan, die Interessengemeinschaft
»13. Februar 1945"« e.V. und die Katholische Herz-Jesu-Gemeinde
Dresden-Johannstadt an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft
in Dresden.
Wenn die Überlebenden des 13. Februar 1945 und viele jüngere
Dresdner vor dem 61. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden das
Schicksal von Ursula Heidrich aufgreifen, so tun sie dies in dem
Bewusstsein, dass zum Erinnern an das Leid der Zerstörung untrennbar
auch das Erinnern an die Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus
gehört. Der 13. Februar ist für uns ein Tag des Lernens
und des Engagements für Frieden und Menschlichkeit.
Informationen
zum Projekt
Dokumentation
Ort 60
Pressemitteilung
(PDF)

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11. Februar 2006: Aufruf zu einer »Meile
der Demokratie«
Uns alle in dieser Stadt verbindet der »Rahmen
für das Erinnern«, der den »13. Februar als Ausgangspunkt
eines über den Tag hinausweisenden Lernens und Engagements
für Frieden und Menschlichkeit« versteht.
Ganz in diesem Sinne erklären wir den 11. Februar
2006, an dem die Neonazis wieder marschieren wollen, zum »Tag
der Demokratie«. Auf einer »Meile der Demokratie«,
mit einem Filmmarathon für Demokratie und Menschenrechte, mit
Konzerten, Friedensgebeten, Kundgebungen und Straßenaktionen
werden wir feiern und demonstrieren,
wofür die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner und ihre
Gäste und Freunde stehen – für ein Zusammenleben
in Frieden und gegenseitiger Achtung auf der Grundlage der unveräußerlichen
Menschenrechte!
Aufruf
»Meile der Demokratie« (PDF)
Weitere Informationen: www.frieden-dresden.de

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12. Februar 2006: »Lebenszeichen an
Dresden«. Zweites Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945
Wie im vergangenen Jahr zum ersten Mal werden sich
auch am Vorabend des 61. Jahrestages Überlebende der Luftangriffe
in der Dresdner Dreikönigskirche treffen, um gemeinsam zu erinnern
und zu mahnen: »Nie wieder Krieg!«.
Fünfeinhalb Jahre vor dem Dresdner Feuersturm
hatte mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg
begonnen. In den ersten Stunden dieses Krieges bombardierten deutsche
Flugzeuge die polnische Kleinstadt Wielun und zerstörten sie
in großen Teilen. Fünf Überlebende dieses Luftangriffes
werden als Gäste der Dresdner an der Veranstaltung teilnehmen.
Das Treffen wird unter der Überschrift »Lebenszeichen
an Dresden« Raum zum Erinnern und zur Begegnung geben. Gemeinsam
mit den polnischen Gästen soll ein neuerliches Zeichen für
Frieden und Versöhnung gesetzt werden.
Pressemitteilung
Programm (PDF)

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13. Februar 2005:
»GeDenken« auf dem Altmarkt
Am 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens fand
zum fünften Mal die Veranstaltung „GeDenken“ auf
dem Dresdner Altmarkt statt – ausgerichtet von mehreren Dresdner
Gruppen und Organisationen. Das "GeDenken" verbindet das
Zurück-Denken an das furchtbare Leid und das Nach-Denken über
die Ursachen mit dem Vor-Denken für eine weltweite gewaltfreiere
menschliche Gemeinschaft.
Die Landeshauptstadt Dresden hat auf Ihrem Plakat zum 13.Februar 2005
zwölf Städte benannt, die zu Symbolen von Gewalt gegen
die Zivilbevölkerung geworden sind. Menschen aus diesen Städten
überbrachten am Abend des 13. Februar 2005 persönliche
Botschaften an Dresden:
Bagdad
Coventry
Guernica
und Madrid
Hamburg
Dresden:
Brigitte Rother
Dresden:
Rudolf Eichner
Dresden:
Oberbürgermeister Ingolf Roßberg
Hiroshima
Sudan
New
York
Sarajevo
Wielun
Grosny

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»Lebenszeichen an Dresden« –
Treffen der Überlebenden des 13. Februar 1945
Am 12. Februar 2005 luden die Mitglieder unseres
Vereins, die Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges in unserer Stadt
sind, alle Überlebenden des 13. Februar 1945 zu einem Treffen
ein. Wir gaben dem Tag die Überschrift »Lebenszeichen
an Dresden«. Gemeinsam haben wir uns erinnert und gemeinsam
mit unserer Stadt und den Dresdnern in die Zukunft geschaut.
Wir erinnern an die Zerstörung Dresdens, der
so viele zerstörte Städte und getötete Menschen vorangegangen
und gefolgt sind. Wir erinnern an das mühevolle Weiterleben,
an Hoffnung und Wiederaufbau. Wir erinnern an das Geschenk von Versöhnung
und friedlicher Gemeinschaft mit den ehemaligen Gegnern. Wir erinnern
an unsere gemeinsame Überzeugung nach all dem Erlebten: »Nie
wieder Krieg!«
Programm
Pressemitteilung
Programm (PDF)
Pressemitteilung
Möglichkeiten der Berichterstattung (PDF)

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Veranstaltungsreihe
»13. Februar – Erinnerung im Wandel«
In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Weiterdenken
in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und den Staatlichen Kunstsammlungen
Dresden haben wir eine Vortragsreihe konzipiert, die sich mit dem
Wandel der Erinnerung an die Zerstörung Dresdens beschäftigt.
Weitere Informationen: www.weiterdenken.de
Veranstaltungen im Vortragssaal des
Residenzschlosses Dresden
25. Januar 2005, 19:00 Uhr
Zeugnisse der Zerstörung – Der 13. Februar 1945 im Spiegel
der Literatur (Podiumsdiskussion. Kulturcafé von »Figaro.
Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks«)
9. Februar 2005, 19:30 Uhr
Sechzigmal ein 13. Februar (Vortrag)
19. Februar 2005, 15:00 Uhr
Das zerstörte Dresden in Zeichnungen und graphischen Blättern
Dresdner Künstler (Vortrag und Präsentation)
23. März 2005, 19:30 Uhr
Das Recht ein Opfer zu sein (Podiumsdiskussion)
20. April 2005, 19:30Uhr
Medien als Geschichtsschreiber (Podiumsdiskussion)

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Geschichtswerkstatt 25./26.11.2004
Schüler mehrerer Dresdner Gymnasien haben sich
in einer zweitägigen Geschichtswerkstatt mit der Erinnerung
an die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 auseinandergesetzt:
Woran erinnern wir am 13. Februar? Ist diese Erinnerung noch nötig?
Warum erinnern wir uns?
Den Teilnehmern standen prominente Fachleute zur
Seite: An der Werkstatt nahmen neben Dresdner Zeitzeugen auch der
Historiker Frederick Taylor (Großbritannien) und der Gründer
des Friedensforschungszentrums Gernika (Spanien), Juan Gutierrez,
teil.
Bericht
und Fotografien...

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13. Februar 2004:
»GeDenken« auf dem Altmarkt
Seit einigen Jahren organisieren mehrere Dresdner
Gruppen, Vereine und Institutionen am Jahrestag der Zerstörung
Dresdens eine Veranstaltung auf dem Dresdner Altmarkt – überschrieben
mit: »GeDenken«.
Am 13. Februar 2004 sprachen u.a. Dr. Rueven Moskovitz
(Holocaust-Überlebender und Träger des Aachener Friedenspreises),
Oberbürgermeister Ingolf Roßberg, Zeitzeugen und Dresdner
Schüler.
Texte und Fotografien...

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»GeDenken«
– Altmarkt, 19.30 Uhr
Informationen, Pressemitteilungen, Material
zur Veranstaltung mehr...

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Übersicht Veranstaltungen 2004
Wie alljährlich sind auch im Februar 2004 zahlreiche Veranstaltungen
geplant, die auf den Jahrestag der Zerstörung Dresdens Bezug
nehmen.
Übersicht

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Aufruf:
Dresden gegen Rechts – Jetzt Gesicht zeigen!
Oberbürgermeister Ingolf Roßberg,
viele Menschen, Gruppen und Institutionen unserer Stadt wehren
sich gegen erneut geplante rechtsextreme Aufmärsche anläßlich
des Jahrestages der Zerstörung Dresdens.
»Wir wollen«, so heißt es in einem Aufruf, »einen
Tag der trauernden Erinnerung und der kritischen Auseinandersetzung
mit unserer Vergangenheit, nicht einen Tag der Fackel tragenden
Aktivisten und Mitläufer neuer Nazis. ... Gerade im Jahr der
Kommunalwahl wollen wir ein Zeichen setzen, dass antidemokratische
Strömungen, Antisemitismus und Rassismus in Dresden keine Chance
haben – nicht zum 13. Februar, nicht zur Kommunalwahl und
auch in Zukunft nicht!«
Demonstration:
14. Februar 2004, 11 Uhr, Kulturpalast Dresden
Aufruf
(PDF)
www.dresden-gegen-rechts.de |
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Stand: 12.2.2007
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