Am 16. April 1945 teilte NSDAP-Gauleiter und Reichsstatthalter
Mutschmann mit, daß das Dresdner Stadtgebiet zur »Festung«
erklärt worden sei und »mit allen Mitteln« zu verteidigen
ist. Die Vorbereitungen zur Verteidigung der Stadt gegen die vorrückenden
sowjetischen und alliierten Armeen liefen bereits seit Dezember
1944, als die Errichtung eines »Verteidigungsbereiches Dresden«
befohlen wurde. Das Dresdner Stadtgebiet sollte Teil einer letzten
befestigten Verteidigungslinie entlang der Elbe werden.
Der Stab des Verteidigungsbereiches Dresden arbeitete
bis zum 13. Februar 1945 im Taschenbergpalais, in dem auch weitere
militärische Dienststellen untergebracht waren. Von hier aus
wurde versucht, die in Dresden verfügbaren militärischen
Einheiten zusammenzufassen, ihre Ausrüstung zu sichern und
das Stadtgebiet zu befestigen.
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